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Home Aufnahme Recording Producing Handy Recorder & mobil Recording ZOOM Q3 HD Q3 HD Handy Video HD - Recorder "Das gute Bild zum guten Ton"

Die angegebenen Preise verstehen sich inclusiv der gesetzlichen Mehrwertsteuer von zur Zeit 19 % zuzüglich der anfallenden Versandkosten ( Informationen hierzu finden Sie unter Punkt Lieferbedingungen )



Nach dem enormen Erfolg des ZOOM H-4, H2 und Q3 gibt es nun einen weiteren Bruder mit HD-VIDEO !
Wer je einen Film mit großartigem Sound erlebt hat, weiß um die Relevanz von Filmton für dieses Medium. Der Q3 HD-Handy Video Recorder integriert nun die bewährte Zoom-Audiotechnik in einen Camcorder - den bestklingendsten Camcorder, den Du bisher gehört hast.

Brillante Stereoaufnahmen ... nun auch für Deine Videos.

Im Q3 HD findet die gleiche Mikrofonkapsel Verwendung, die schon den Zoom H4n Handy Recorder zum Marktführer seiner Sparte machte.


Hersteller: ZOOM
Marke: ZOOM



Brilliantes Stereo Recording... jetzt mit HD Video.
Zoom hat mit dem Q3 Quick Cam Recorder erstmals HD Audio Ton bei Ihren Videos möglich gemacht. Jetzt stellt Zoom mit dem neuen Q3HD den ersten und einzigen Handheld Camcorder der Welt vor, der HD Video in 1080p und HD Audio mit bis zu 24-Bit/96Khz beherrscht. Der Q3HD Handy Video Recorder verbindet Zoom’s mehrfach prämierte und bewährte Audio Technologie, bekannt aus dem ZOOM H4n und kombiniert diese mit HD Video, welches Ihnen nun ermöglicht, jeden Moment visuell und akustisch in unglaublicher Klarheit und HD Auflösung in Ihren Videos festzuhalten. Quick Record.
Filmen Sie HD Video mit brilliantem HD Audio Stereo Ton Quick Edit.
Einfaches Editieren der Filme mit HandyShare auf Ihrem Computer
Quick Share
Veröffentlichung auf Ihren favorisierten Webseiten oder Anschauen auf Ihrem HDTV
"Drei-dimensionaler" Stereosound erweckt Ihre Videos zum Leben
Mit zwei Kondensatormikrofonen in Studioqualität, die in einer echten X/Y-Konfiguration angeordnet sind, können Sie mit dem Q3HD selbst die lautesten Live Konzerte in HD mit einem kristallklaren Ton aufnehmen. Zeitverzögerungen, die durch unterschiedliche Distanzen von der Schallquelle entstehen könnten, werden eliminiert, da die linke und rechte Aufnahmeposition genau auf einer Achse sitzen. Zusätzlich zu der optimalen Links/Rechts Stereoortung, wird dank dieser Kapselanordnung auch eine Ortung der räumlichen Tiefe, also vorne und hinten, mit aufgenommen, so dass dadurch Ihre Aufnahmen wahrhaftig dreidimensional klingen.
Eingebautes X/Y Stereomikrofon Stereo Sound mit exzellenter räumlicher Stereoabbildung und Tiefenstaffelung
1920 x 1080 Full High-Definition Video
Ihre HD Videos werden im MPEG-4 AVC/H.26 Format aufgenommen, das von jedem Computer mit dem QuickTime Player wiedergegeben werden kann. Der Q3HD kann Full HD Video mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel aufnehmen, so dass Sie Ihre selbst aufgenommen HD-Videos mit fein detailliertem Ton daheim auf Ihrem großen HD-Fernseher genießen können. Natürlich können Sie auch in 720p oder auch in SD Formaten, wenn Sie längere Aufnahmen ermöglichen oder Speicherplatz sparen wollen, aufnehmen.
¦ 24-bit/96kHz linearer PCM Sound Der edle, kristallklare Stereo Sound, den die in X/Y Konfiguration angeordneten zwei Mikrofone erzeugen, kann als unkomprimierte, lineare PCM WAV Datei aufgenommen werden. Auch wenn Sie echtes Full HD Video mit 1080p aufnehmen, können Sie passend dazu den Stereo-Ton hochauflösend mit bis zu 24 Bit/96 KHz aufnehmen. Zusätzlich zu der Möglichkeit zwischen Low und High Gain Pegel umzustellen, erlaubt Ihnen die Auto Einstellung die automatische Pegelanpassung. Diese vielseitigen Einstellungsmöglichkeiten an Ihrem Q3 HD erlauben Ihnen unglaubliche Videos mit kristallklarem Sound egal für welche Anwendung.
Aufnahmestart mit nur einem Knopfdruck Nachdem Sie den Q3HD angeschaltet haben ist er in nur 2 Sekunden aufnahmebereit. Drücken Sie einfach den REC Knopf und die Aufnahme startet sofort. Mit seiner kompakten Bauform lässt sich der Q3 HD einfach in der Tasche transportieren, so dass sie nun jederzeit und überall in der Lage sind FULL HD Videos in professioneller Qualität so einfach wie nie zuvor zu schiessen. Einfacher Dateitransfer mit eingebautem USB-Kabel
Mit dem praktischerweise integrierten USB Kabel lässt sich der Q3HD direkt an jeden MAC und PC anschliessen. Der USB 2.0 Hi-Speed Standard erlaubt es einem auch grössere Videodateien einfach und schnell zu übertragen.
Die HandyShare Software lässt sich auch zum Mastering von Audioaufnahmen benutzen
Die im Lieferumfang des Q3HD enthaltene HandyShare Editing und Uploading Software erlaubt es Ihnen auf einfachste Art und Weise Ihre Videos zu verwalten, zu editieren und diese auf Social Network Webseiten hochzuladen. Von Proberaumaufnahmen bis Live Musik Performances und Gedankennotizen bis Journalismus, Erziehung und Sport, können Sie Ihre Filme mit jedem auf Ihren favorisierten Webseiten wie YouTube oder Vimeo teilen. Weiterhin erlauben Ihnen die eingebauten Effektfunktionen der Software sogar den Sound Ihrer Videoaufnahmen zu mastern bis zum sendereifen Produkt. Normalisieren Sie den Pegel für eine gleichmässige Lautstärke, fügen Sie etwas Hall dazu, um den Klang von Instrumenten und Stimmen einen edlen Charakter zu verleihen und benutzen Sie den Mastering Effekt um den Gesamteindruck der Perfromance mit Hilfe eines Kompressors zu verbessern. Nur die richtige Voreinstellung auswählen - Einfach genug für jeden.
Editieren einzelner Szenen eines Videos Einfaches Upload auf YouTube Genießen Sie Ihr HD Video auf Ihrem HDTV
Der Q3HD besitzt einen Mini-HDMI Anschluss, der das digitale Ausgeben Ihrer Videos erlaubt. Schliessen Sie mit einem optional erhältlichem HDMI-Kabel den Q3HD and Ihren HDTV an und geniessen Sie Ihre Videos zusammen mit Ihrer Familie und Ihren Freunden und staunen Sie über wie unglaublich gut der Q3HD über Ihre Heimkino-Stereoanlage klingt.
Auswahlfunktion für verschiedene Lichtverhältnisse Der Q3HD verfügt über eine Funktion für die Auswahl der Lichtverhältnisse am Aufnahmeort, so dass Sie nun egal was für Lichtverhältnisse am Ort herrschen, Sie immer die richtige Einstellung für ein optimales Ergebnis auswählen können. Als Modi stehen Concert Lightning, Night und Auto zur Verfügung.
Concert Lightning ist ideal für Konzertaufnahmen, da hier Übersättigung durch Bühnenlicht unterdrückt wird, Night eignet sich besonders für dunkle Lichtverhältnisse und in der Auto Einstellung justiert der Q3HD automatisch Helligkeit und Farben, so dass Sie sich ganz aufs Filmen konzentrieren können.
4x Digital Zoom
Der 4-fache digitale Zoom holt auch die weit entferntesten Motive ganz nah ran. So lassen sich sowohl weit entfernte Landschaften als auch Nahaufnahmen von Menschen filmen. Ohne Zoom 4x Zoom
Bemerkung: Diese Illustrationen dienen nur zur Veranschaulichung des Effekt beim Zoomen
Low-Cut Filter Funktion
Der schaltbare Low-Cut Filter reduziert unerwünschte Hintergrundgeräusche indem die unteren Frequenzen beschnitten werden. Wenn Sie den optional erhältlichen Windschutz benutzen, erhalten Sie selbst bei Außenaufnahmen kristallklaren Klang.
Editieren Sie Ihr Video einfach direkt im Gerät szenengenau
Mit dem Q3HD können Sie Ihre Videos direkt im Gerät trimmen und so alles bis auf die Ihnen wichtige Szene wegschneiden ganz ohne Computer. Indem Sie die nichtbenötigten Daten von der SD Karte löschen, erhöhen Sie die verbleibende mögliche Aufnahmezeit.
Nehmen Sie Ihre Videos mit auf Ihrem iPod, iPhone oder iPad
Q3HD Video Dateien können über iTunes auf iPads, iPhones und iPods transferiert werden um diese damit abzuspielen. Nehmen Sie Ihre Lieblingsvideos mit und schauen Sie diese an wo immer Sie wollen.
*Sie müssen Ihr Video konvertieren indem Sie den Befehl "Create iPod or iPhone version" in iTunes verwenden.
Q3HD ist auch ein mobiles Audioaufnahmegerät
The Q3HD can also be used as an audio recorder to record just sound. In addition to being able to record 24-bit/96 kHz WAV files that far exceed CD-quality, the unit can also record AAC Der Q3HD kann natürlich auch rein zur Aufnahme von Audio (Sound) verwendet werden. Zusätzlich zur Möglichkeit hochauflösende 24-Bit/96-KHz WAV-Dateien, die qualitativ den Klang einer Audio CD weit übersteigen, aufzunehmen, können Sie auch AAC Dateien (m4a format) aufnehmen, um Speicherplatz zu sparen. Das Q3HD ist mit einem internen Referenzlautsprecher ausgestattet, der Ihnen das Überprüfen Ihrer Aufnahmen auch ohne Kopfhörer erlaubt.
Grosser 2.4-inch LCD Bildschirm erlaubt das einfache Betrachten der Videos und die Benutzung des Gerätes Mit dem grossen 2.4-inch LCD Bildschirm des Q3HD können Sie wichtige Informationen wie Aufnahmepegel, verbleibende Aufnahmezeit und Batteriestatus während der Aufnahme betrachten. Der Bildschirm kann auch dazu verwendet werden, Vorschaubilder von Videos oder den Menue Bildschrim mit grafischen Icons, die die verschiedenen Funktionen des Q3HD repräsentieren, zu betrachten. Drehen Sie den Q3HD um 90 Grad und drücken Sie Play um Ihre Videos im 16:9 Widescreen Format anzuschauen. Wiedergabe in horizontaler Wide-Ansicht Menu Ansicht mit grafischen Icons Audio Eingangsbuchse
Der Q3HD besitzt eine Audio-Eingangsbuchse. Dadurch lassen sich externe Quellen, wie CD-Player oder ähnliches an den Q3 anschließen und So Video und externe Stereosignale gleichzeitig in dem Gerät aufnehmen. Kombiniert mit einem Mischpult können Sie den Recorder nun nutzen, um den Ton für Ihr Video mit mehreren an das Mischpult angeschlossenen Mikrofone für wirkliche High-End Qualität aufzunehmen.
Kompatibel mit SDHC Karten mit bis zu 32GB Speicherkapazität
Der Q3HD benutzt SD/SDHC als Speichermedium um im Bedarfsfall günstig die mögliche Aufnahmezeit verlängern zu können. Mit der im Lieferumfang enthaltenen 2 GB SD Karte lassen sich ca. 30 Minuten Full HD Video aufnehmen, während mit einer 32GB SD Karte bis zu 7 Stunden Full HD Video Aufnahmezeit möglich ist.*
*Aufnahme mit AAC (192 kbps) Audioqualität.
Betrieb mit normalen AA Batterien
Das Q3HD wird mit zwei Standard AA Batterien betrieben, die bis zu 2 Stunden ununterbrochene Aufnahmen ermöglichen. Das Q3HD ist auch kompatibel zu NiMH Batterien, die sich mit einem kommerziell erhältlichen Ladegerät wiederaufladen lassen. ¦ APQ-3HD Zubehör Pack optional erhältlich
Das optional erhältliche Zubehör Pack APQ-3HD enthält sechs praktische Zubehörteile, die speziell für das Q3HD entwickelt worden sind um Ihre Filmaufnahmen nochmals zu verbessern. Das Paket enthält ein HDMI Kabel zum Anschluss an einen HDTV, ein Windschutz zur Reduzierung von Störgeräuschen, ein dreibeiniges Tischstativ mit in der Länge justierbaren Beinen, eine praktische Tragetasche, ein Netzteil, sowie ein AV Kabel.
''HandyShare'' Systemvoraussetzungen

- Windows XP 32bit (SP2 oder höher), Windows Vista 32bit / 64bit (SP1 oder höher), Windows 7 32bit / 64bit
- Intel Pentium4 1.4GHz / AMD Athlon 64 oder schneller
- 512MB RAM (1GB oder mehr empfohlen)
- 1024 x 600 Monitorauflösung oder höher
- USB1.1/2.0 kompatibler Anschluss

- Mac OS X 10.4.6 oder höher / 10.5 / 10.6
- Intel Core Duo 1.66 GHz oder schneller (nur Intel Mac )
- 512MB RAM (1GB oder mehr empfohlen)
- 1024 x 600 Monitorauflösung oder mehr
- USB1.1/2.0 kompatibler Anschluss
* YouTube und das YouTube Logo sind eingetragene Warenzeichen von Google, Inc
* HDMI, das HDMI Logo und High-Definition Multimedia Interface sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen von HDMI Licensing, LLC.
* Windows, Windows XP, Windows Vista und Windows 7 sind eingetragene Warenzeichen von Microsoft Corporation.
* Mac, Macintosh, iTunes, iPod, iPhone, iPad, QuickTime und das QuickTime Logo sind eingetragene Warenzeichen von Apple Inc.
* Das SD und SDHC Logo sind Warenzeichen.
* Q3HD Handy Video Recorder, HandyShare und die Logos und Sound Makes the Movie sind alles Warenzeichen der Zoom Corporation.
* Alle Bildschirmfotos sind simuliert
* Unauthorisiertes Aufnehmen von Konzerten, Lesungen und anderen öffentlichen Aufführungen ist gesetzlich untersagt.
* Alle anderen Warenzeichen, Produktnamen und Firmennamen die in diesem Dokument enthalten sind, sind Eigentum der jeweiligen Besitzer
* Irrtümer, Änderungen bei Angabe der Produkteigenschaften und Spezifikationen ohne Ankündigung vorbehalten
Q3HD SPEZIFIKATIONEN
Aufnahmemedium SD/SDHC Karte (bis zu 32GB) *Class 4 oder höher empfohlen
Bildsensor 1/3.2-inch 5M Pixel CMOS Sensor
Optische Linse feste Brennweite (1.0m bis unendlich), F2.8
Videoformat MPEG-4 AVC / H.264 (MOV)
Videoauflösung HD1080p 30fps, HD720p 60fps, HD720p 30fps, WVGA 60fps, WVGA 30fps
Audioformate PCM (Quantisierung : 16/24bit, Sampling Frequency : 44.1/48/96kHz)
AAC (Bit Rate : 48 to 320kbps, Sampling Frequency : 48kHz)
Sound Funktionen Low-Cut Filter, Auto REC Level (automatische Aussteuerung des Aufnahmepegels)
Video Funktionen 4x digitaler Zoom, Szenenauswahl, Teilen, Trimmen
Display 2.4-inch Full Color LCD (QVGA)
Eingebautes Mic Unidirektional, 120-Grad X/Y Stereo
Maximaler Schalldruckpegel: 130dB SPL
Eingebauter Lautsprecher Monaural, 400mW 8"
Eingang LINE IN (3,5mm Stereoklinkenbuchse)
Ausgang Mini-HDMI (Type C)
TV OUT "NTSC / PAL kompatibel"
LINE/PHONES OUT (3,5mm Stereoklinkenbuchse)
USB USB2.0 High Speed kompatibel, Mass Storage Class Operation
Stromversorgung 2 x AA Batterien (Alkaline oder Ni-MH)
AC Netzteil (AD-14): DC5V/1A/innen positiv
Batterielebensdauer 2 Stunden (Movie Modus), 4 Stunden (Audio Modus)
Abmessungen 51(B) x 132.9(T) x 23(H) mm
Gewicht 105g (ohne Batterien)
Zubehör SD Speicherkarte (2GB), 2 x AA/LR6 Batterien (zum Testing des Gerätes), "HandyShare" Software

Die Zeitschrift "Professional Audio" schrieb über dieses Gerät: :

Sehr geehrte Damen und Herren,
kleines Kistchen mit großem Klang und jetzt auch Bild lautet das Motto für den Audio-/Videorecorder Q3 HD von Zoom. Konnte der schlicht Q3 betitelte Vorgänger in der Produkt-Kategorie der Mini-Camcorder bereits mit exzellentem Sound punkten und den Mitbewerbern davoneilen, legt der japanische Hersteller mit der HD-Variante jetzt hinsichtlich Videoauflösung nach. Videos in HDTV-Qualität bis hinauf 1920 x 1080 Pixel und sogar Video-Ton bis hinauf 24 Bit/96 Kilohertz sind damit erstmals möglich.

Was der kompakte Camcorder sonst noch auf dem Kasten hat, erfahren Sie im PaM-Express bereits drei Tage vor Erscheinen des Tests in Professional audio 05/2011.

Test Stand-alone Recorder Zoom Q3 HD

...und Action!

Zoom hat die Zeichen der Zeit erkannt und legt seinen Handy-Videorecorder Q3 in einer HD-Variante vor, mit der sich jetzt nicht nur Audio, sondern auch Videos in High-Definition-Auflösung produzieren lassen. Neue Features gibt es obendrein dazu. Was das Ganze taugt, steht im Test.

Mit Slogans ist das immer so eine Sache. In teils reißerischem Ton werden neuen Produkten Features und Qualitäten angedichtet, die sich beim näheren Blick letztlich doch nicht bewahrheiten. Der japanische Hersteller Zoom hat sich seinerzeit bei der Promotion des Q3 Audio-/Camcorders jedoch nicht auf dieses Glatteis begeben. "A little bit of video..A whole lot of audio" ist auf der Verpackung des Q3 zu lesen, was die Vorzüge des Camcorders wie die Faust aufs Auge charakterisiert. Denn anders als die Mitbewerber, die den Aspekt des Tons sträflich missachten und ihre Produkte lediglich mit einem winzigen Kugel- Mikrofon im Inneren der Geräte ausstatten, hat Zoom seinem Erstausflug ins Marktsegment der Mini-Camcorder gleich zwei Mikrofone in XY-Anordnung mit Nierencharakteristik und ungleich besseren Audio-Qualitäten verpasst.

Der Q3 profitiert dabei von der Expertise des Unternehmens in der Herstellung von Handheld-Recordern (siehe Test des H4n in Heft 5/2009) und wartet in Sachen Video mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel bei 30 Frames per Second (fps) auf, wobei die Aufnahmen mit einem modernen MPEG-4 Codec komprimiert werden. Insgesamt präsentierte Zoom damit ein rundherum ordentliches Gerät, das für Aufsehen sorgte. Vor kurzem legte der Hersteller jetzt nach und stellt mit dem Modell Q3 HD den Nachfolger vor, der hinsichtlich Video- Qualität ordentlich aufgeholt hat und sich in dieser Disziplin topmodern zeigt. HD-Videos lassen sich jetzt in einer Auflösung bis 1920 x 1080 Pixel im sogenannten Progressive-Modus aufnehmen, was das zurzeit größtmöglich Machbare darstellt. Wer denkt, dass dies mit einem hohen Verkaufspreis einhergeht, irrt.

Ebenso wie der Q3 bei seiner Markteinführung verlangt der Hersteller auch für den Nachfolger lediglich knapp 300 Euro (Die unverbindliche Preisempfehlung des nach wie vor erhältlichen Q3 ist jetzt auf 236 Euro gesunken). Allerdings zeigt sich Zoom im Vergleich zum Vorgänger in Sachen mitgeliefertes Zubehör äußerst knickrig. Außer zwei Alkaline AA-Batterien, einer Zwei-Gigabyte-SD-Karte, die ab Werk das Verwaltungs- und Editier-Programm Handyshare enthält sowie dem gedruckten Handbüchlein findet sich ansonsten nichts. Die Vorgängerversion enthielt seinerzeit zusätzlich einen Windschutz, einen Staubschutzbeutel und ein A/VKabel zum Anschluss an den Fernseher.

All das plus ein Netzgerät, ein Tisch-Stativ, eine stabile Transporttasche und sogar ein HDMI-Kabel ist jetzt über das optional erhältliche APQ-3HD Zubehörset für günstige 35 Euro erhältlich. Dieses Manko ist zwar schmerzlich und Zoom hätte sich ruhig generöser zeigen können, es wiegt aber dennoch nicht ganz so schwer. Denn die Entwickler haben es sich nicht nehmen lassen und dem Neuling eine Reihe weiterer neuer Features und Ausstattungsmerkmale hinzugefügt, die den Preis und das fehlende Zubehör durchaus rechtfertigen.

Im Innern werkelt ein neuer CMOS-Sensor mit einer Fünf-Megapixel-Auflösung, das Gerät bietet jetzt einen vierfach-Digitalzoom, mehrere Videoauflösungen sind wählbar, ein Line-In-Eingang erlaubt den Anschluss und die Aufnahme externer Audioquellen und erstmals ist es sogar möglich, Videos mit einer Audioqualität bis hinauf 24 Bit und 96 Kilohertz aufzunehmen, was dem Vorgänger versagt bleibt. Ansonsten hat der Q3 HD sehr vieles von seinem Vorgänger geerbt. Doch genug der Vorrede, schauen wir uns den Neuling einmal näher an.

Winziger Recorder mit riesigen Videobildern Der ausschließlich in silber erhältliche Recorder besitzt in etwa die Dimensionen eines Festnetz-Funktelefons. Inklusive Batterien wiegt der Winzling gerade mal knapp 150 Gramm und liegt im Test sehr gut in der Hand. Ein Hingucker sind die beiden Kondensator-Mikrofone, die wirksam vor Stößen geschützt sozusagen hinter Gitter verbannt sind und dem H4n-Recorder entstammen. Sie sind in einer XY-Anordnung mit einem festen Winkel von 120 Grad angeordnet und erlauben somit punktgenau ortbare Aufnahmen. Zweiter Hingucker auf der Vorderseite ist die Kameralinse, die sich, ebenfalls vor Stößen geschützt, hinter Glas befindet. Sehr schön: Der eingebaute Mini-Lautsprecher ist jetzt von der Vorder- auf die Rückseite nach unten rechts gewandert und erlaubt angesichts seiner Leistung somit bessere Abhörmöglichkeiten als zuvor. Die Ausstattung der Rückseite ist identisch zum Vorgänger-Modell.

Den Großteil nimmt das hintergrundbeleuchtete 2,4-Zoll LC-Display ein, das mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln aufwartet. Darunter finden sich drei Taster sowie eine Navigationswippe in dessen Mitte sich der schwarze Record-Button farblich vom Rest der Bedienelemente absetzt. Die von der Rückseite aus gesehene rechte Schmalseite besitzt den leicht versenkten Einschaltknopf sowie den SD-Karten-Slot zur Aufnahme von SD-, respektive SDHC-Karten bis hinauf 32 Gigabyte. Die linke Schmalseite wartet mit einer Netzgeräte-Buchse, dem bereits erwähnten Line-In-Eingang sowie dem kombinierten Kopfhörer-/ Line-Out-Ausgang auf, beide jeweils als Miniklinke ausgelegt. Die schon im Vorgänger integrierte TV-Out-Miniklinken- Buchse hat jetzt Zuwachs in Form einer Mini-HDMI-Buchse erhalten.

Somit lässt sich der Q3 HD ohne Umschweife direkt an einen LCD- oder Plasma-Fernseher zum Betrachten der Aufnahmen anschließen. Das dafür erforderliche Kabel sollte übrigens eine Highspeed-Variante der Kategorie 2 sein. Ein Drei-Positionen-Schiebeschalter zum Einstellen der Mikrofon-Empfindlichkeit rundet das Repertoire schließlich ab. Besonderheit: Über die linke Schmalseite lässt sich das fest ans Gerät befestigte USB-Kabel herausfummeln. Mit knapp zwei Zentimetern Länge ist es eher ein Käbelchen. Eine Zugentlastung ist aus Platzgründen nicht vorhanden. Um das Kabel nicht unnötig zu belasten empfehlen wir daher in jedem Fall den Einsatz einer USB-Verlängerung. Die Unterseite besitzt, wie gehabt, ein Gewinde zum Anschrauben des Q3 HD auf Foto-Stative.

Narrensichere, kinderleichte Bedienung

Die Bedienung des Q3 HD zeigt sich im Test kinderleicht und erschließt sich zum Großteil auch ohne Studium der knapp gehaltenen Bedienungs-Anleitung. Gleichwohl zeigen sich einige Kritikpunkte, die den Spaß beim Aufnehmen doch empfindlich mindern und sich zumeist auf die Bedienelemente konzentrieren. Wer große Finger hat, wird die winzigen Taster zum Aufruf des Menüs und zum Abspielen und Löschen von Audio- oder Videofaunahmen mit Sicherheit verfluchen.

Gleiches gilt auch für die Navigationswippe, die viel zu schmal ausgefallen ist und sehr spitze Finger erfordert, um sie präzise bedienen zu können. Überdies reagiert die Wippe beim Betätigen nur sehr träge. Ganz anders verhält sich hingegen der in die Mitte der Wippe eingelassene Record-Button zum Starten und Stoppen von Aufnahmen. Er ist viel zu leichtgängig und im Test reicht lediglich ein versehentliches leichtes Berühren des Knopfes und schon ist die Aufnahme unabsichtlich beendet oder gestartet. In der Testphase passiert uns dies sehr oft, wenn wir während der Aufnahme den Digitalzoom per Wippe betätigen. Ein schwergängiger Knopf mit deutlich fühlbarem Rastpunkt hätte dem Q3 HD deutlich besser zu Gesicht gestanden.

In diesem Zusammenhang vermissen wir schmerzlich eine Hold-Funktion, die diesen Fall erfolgreich verhindert und die mittlerweile zum Standard-Repertoire jedes Handheld-Audio-Recorders zählt. Zoom sollte sich überlegen, dies in einem Firmware-Update nachzureichen, was den Komfort nachhaltig erhöhen würde. Der Großteil der Funktionen wird virtuell über das LC-Display eingestellt. Dazu drücken wir den Menü-Button, navigieren mit der Wippe zu den einzelnen Einträgen und rufen die gewünschten Untermenüs und Funktionen via Record-Button auf. Das Repertoire an einstellbaren Funktionen ist dabei überschaubar und rasch verinnerlicht.

Schauen wir uns zunächst kurz die Video-Funktionen an: Wie erwähnt, lassen sich jetzt mehrere Bildauflösungen auswählen. Auffällig: Anders als die Hersteller-Homepage, die Bildraten von 30 fps erwähnt, finden sich in unserem Testgerät wählbare Bildfrequenzen von 25 oder 50 fps. Die höchste Auflösung 1080p bietet lediglich 25 fps. Daneben sind noch Auflösungen in 720p (1280 x 720 Pixel) sowie in WVGA wählbar. Letztgenannter Modus bietet eine Auflösung von 848 x 480 Pixel. Sämtliche Auflösungen offerieren also ein Seitenverhältnis von 16:9. Neu ist das Scene-Menü in dem sich drei verschiedene Belichtungs- Modi auswählen lassen: Auto, Concert und Night. In Stellung Auto passt sich die Kamera erwartungsgemäß in einem begrenzten Rahmen den Änderungen der Lichtverhältnisse an.

Concert ist für Situationen gedacht, in der rasche Lichtwechsel stattfinden. Im Test reagiert die Kamera dabei deutlich träger auf rasche Wechsel in der Beleuchtung, was sich für Konzerte optimal eignet. Für diesen Kniff gibt es schon einmal ein Sonderlob. Im Night-Modus reagiert der Q3 HD lichtempfindlicher und fängt Details in schummerigen Atmosphären ein, die in den anderen Modi schon im Dunkel verborgen sind. Allerdings wird dies mit starkem farbigen Rauschen erkauft, was den Bildern zwar durchaus etwas Künstlerisches verleihen kann, meistens aber doch eher negativ als digital verursachtes Artefakt empfunden wird.

Gleiches gilt für den Digitalzoom, der sich per Wippe gefühlvoll einstellen lässt, das Bild jedoch lediglich digital hochskaliert, was erwartungsgemäß mit einer Verschlechterung der Bildqualität einhergeht, aber immerhin. Unabhängig davon ist die Bildqualität in jeder gewählten Bildauflösung dennoch erstaunlich gut. Im Vergleich zu manch einer kompakten Digitalfoto-Kamera oder einem Mobiltelefon wartet der Q3 HD, jenseits von Night-Modus und Digitalzoom, mit deutlich schärferen und klareren Bildern ohne Ruckeln auf. Sicherlich, in Sachen Farbtiefe und in schummerigen Umgebungen zeigen sich alsbald die typischen Artefakte. Doch niemand wird hinsichtlich des Verkaufspreises eine Profi-Qualität erwarten, was auch nicht in der Absicht des Q3 HD liegt.

Videos mit 96-Kilohertz-Audiospur sind möglich

Ebenso wie sein Vorgänger will die HD-Variante Konzert-Besuchern, Musikern und Bands eine unkomplizierte Lösung mit deutlich besserer Audioqualität als die Mitbewerber und jetzt auch verbesserter Videoleistung zum raschen und unkomplizierten Festhalten von Ereignissen offerieren. Über die mitgelieferte Handyshare-Software wird die Absicht des Herstellers deutlich unterstrichen: Die Anwendung offeriert nicht nur Datei- Verwaltungs-Funktionen sowie rudimentäre Video-/Audio-Schnitt-Optionen und Möglichkeiten, Audio-Material mit Effekten wie Hall oder Kompressor zu versehen.

Ein eigenes Unter-Menü offeriert komfortable Möglichkeiten, das gerade bearbeitete Material aus der Anwendung heraus zu Youtube hochzuladen. Doch zurück zum Q3 HD: Das Arsenal an Audio-Einstellmöglichkeiten fällt im Vergleich zu den Video-Optionen deutlich umfangreicher aus. Das Format ist wählbar zwischen PCM und AAC, eine Weiterentwicklung von MP3. Ausgegeben werden dabei Dateien im wav- oder m4a- Format. Wie erwähnt sind Aufnahmen bis maximal 24 Bit und 96 Kilohertz möglich. Im AAC-Modus ist die Samplerate fest auf 48 Kilohertz eingestellt, wobei über das Bit-Untermenü Datenraten zwischen 64 bis 320 kb/s wählbar sind. Die Kamera lässt sich für Aufnahmen deaktivieren, was aus dem Q3 HD einen reinrassigen Audio-Recorder macht.

Der Feature- Reigen wird durch einen auf die Mikrofone schaltbaren Hochpassfilter sowie eine einstellbare Auto-Level-Funktion abgerundet. Dort lässt sich festlegen, wie die Automatik auf eintreffende Pegel reagieren soll. Wahlweise lässt sich das Mikrofon-Gain, ausgehend von einer Pegel-Spitze ausschließlich absenken oder dynamisch verstärken oder dämpfen.

Im Test zeigt sich die Funktion als durchaus brauchbar. Einen Limiter, der heutzutage zum Standard jedes Handheld-Recorders zählt, kann die Funktion jedoch nicht ersetzen, denn Übersteuerungen sind gerade im High-Modus nur allzu leicht passiert. Zoom sollte sich überlegen, diese Funktion per Firmware-Update nachzuliefern. Gleiches gilt auch für die Möglichkeit, per Tastenwippe anstelle der Kopfhörer-Lautstärke das Mikrofon-Gain während einer Aufnahme manuell nachregeln zu können, was wir deutlich praktikabler finden. Denn in Stellung Auto und High fangen die Mikrofone gnadenlos jedes Geräusch ein, auch und ganz besonders die Resonanzgeräusche, wenn wir Einstellungen mit der Hand während der Aufnahme vornehmen.

Der Low-Modus dämpft diese Geräusche zwar merkbar ab, wobei der Hochpassfilter zusätzlich gute Dienste leistet. Insgesamt sind die Pegel-Möglichkeiten dennoch recht eingeschränkt ausgefallen, was schade ist, weil Zoom gerade hinsichtlich der Audio-Features des Q3 HD dadurch Punkte verschenkt. Angesichts des Verkaufspreises erwarten wir zwar nicht, dass die Mikrofone vom Rest des Gerätes entkoppelt sind, zumal dies bei den Mitbewerbern auch nicht der Fall ist. Doch in Umgebungen in denen weder der High- noch der Low-Modus zufriedenstellende Ergebnisse liefern und der Auto-Modus an seine Grenzen stößt, würde ein regulierbares Gain und ein Limiter die Einsatzmöglichkeiten deutlich flexibler gestalten.

Drei Belichtungs-Modi für noch bessere Bilder Im Messlabor von Professional audio zeigt der Q3 HD beim Messen der Line- Ein- und Ausgänge ein etwas zwiespältiges Ergebnis. Geräusch- und Fremdspannungsabstand zeigen sich mit gemessenen 88,3 und 85,2 Dezibel hervorragend. Doch das FFT-Spektrum zeigt starke Ausschläge in den Harmonischen. Überdies liefert die Messung des Klirrfaktors einen starken Anstieg ab drei Kilohertz von guten 0,8 Prozent bis hinauf neun Kilohertz auf etwa neun Prozent, um danach steil auf circa drei Kilohertz abzufallen. Auffällig ist auch der Frequenzgang, der ab etwa vier Kilohertz bis hinauf 20 Kilohertz kontinuierlich um knapp fünf Dezibel fällt. Doch wir können Entwarnung geben.

Im Hörtest warten sämtliche Aufnahmen durch eine sehr gute Auflösung auf. Allerdings ist in Mic- Gain-Stellung High ein deutlich hörbares Rauschen vorhanden. Die Mikrofone bestechen durch einen sehr vordergründigen Klang mit einer markanten Dominanz in den Höhen, der die Signale bisweilen deutlich anschärft und bei Sprachsignalen mitunter unangenehm klingt. Ganz anders verhält es sich bei der Aufnahme externer Signale über den Line-Eingang: Von Höhenbetonung ist nichts mehr zu hören, im Gegenteil. Die Aufnahmen sind zwar akkurat eingefangen, aber sie besitzen eine Betonung im unteren Mittenbereich, die sie nicht in gleichem Maße luftig und transparent wie das eingespeiste Originalsignal erklingen lassen. Damit ist der Q3 HD in Sachen Klang ganz dem H4n aus gleichem Hause verpflichtet.

Mit Slogans ist das immer so eine Sache. In teils reißerischem Ton werden neuen Produkten Features und Qualitäten angedichtet, die sich beim näheren Blick letztlich doch nicht bewahrheiten. Der japanische Hersteller Zoom hat sich seinerzeit bei der Promotion des Q3 Audio-/Camcorders jedoch nicht auf dieses Glatteis begeben. "A little bit of video..A whole lot of audio" ist auf der Verpackung des Q3 zu lesen, was die Vorzüge des Camcorders wie die Faust aufs Auge charakterisiert. Denn anders als die Mitbewerber, die den Aspekt des Tons sträflich missachten und ihre Produkte lediglich mit einem winzigen Kugel- Mikrofon im Inneren der Geräte ausstatten, hat Zoom seinem Erstausflug ins Marktsegment der Mini-Camcorder gleich zwei Mikrofone in XY-Anordnung mit Nierencharakteristik und ungleich besseren Audio-Qualitäten verpasst.

Der Q3 profitiert dabei von der Expertise des Unternehmens in der Herstellung von Handheld-Recordern (siehe Test des H4n in Heft 5/2009) und wartet in Sachen Video mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel bei 30 Frames per Second (fps) auf, wobei die Aufnahmen mit einem modernen MPEG-4 Codec komprimiert werden. Insgesamt präsentierte Zoom damit ein rundherum ordentliches Gerät, das für Aufsehen sorgte. Vor kurzem legte der Hersteller jetzt nach und stellt mit dem Modell Q3 HD den Nachfolger vor, der hinsichtlich Video- Qualität ordentlich aufgeholt hat und sich in dieser Disziplin topmodern zeigt. HD-Videos lassen sich jetzt in einer Auflösung bis 1920 x 1080 Pixel im sogenannten Progressive-Modus aufnehmen, was das zurzeit größtmöglich Machbare darstellt. Wer denkt, dass dies mit einem hohen Verkaufspreis einhergeht, irrt.

Ebenso wie der Q3 bei seiner Markteinführung verlangt der Hersteller auch für den Nachfolger lediglich knapp 300 Euro (Die unverbindliche Preisempfehlung des nach wie vor erhältlichen Q3 ist jetzt auf 236 Euro gesunken). Allerdings zeigt sich Zoom im Vergleich zum Vorgänger in Sachen mitgeliefertes Zubehör äußerst knickrig. Außer zwei Alkaline AA-Batterien, einer Zwei-Gigabyte-SD-Karte, die ab Werk das Verwaltungs- und Editier-Programm Handyshare enthält sowie dem gedruckten Handbüchlein findet sich ansonsten nichts. Die Vorgängerversion enthielt seinerzeit zusätzlich einen Windschutz, einen Staubschutzbeutel und ein A/VKabel zum Anschluss an den Fernseher.

All das plus ein Netzgerät, ein Tisch-Stativ, eine stabile Transporttasche und sogar ein HDMI-Kabel ist jetzt über das optional erhältliche APQ-3HD Zubehörset für günstige 35 Euro erhältlich. Dieses Manko ist zwar schmerzlich und Zoom hätte sich ruhig generöser zeigen können, es wiegt aber dennoch nicht ganz so schwer. Denn die Entwickler haben es sich nicht nehmen lassen und dem Neuling eine Reihe weiterer neuer Features und Ausstattungsmerkmale hinzugefügt, die den Preis und das fehlende Zubehör durchaus rechtfertigen.

Im Innern werkelt ein neuer CMOS-Sensor mit einer Fünf-Megapixel-Auflösung, das Gerät bietet jetzt einen vierfach-Digitalzoom, mehrere Videoauflösungen sind wählbar, ein Line-In-Eingang erlaubt den Anschluss und die Aufnahme externer Audioquellen und erstmals ist es sogar möglich, Videos mit einer Audioqualität bis hinauf 24 Bit und 96 Kilohertz aufzunehmen, was dem Vorgänger versagt bleibt. Ansonsten hat der Q3 HD sehr vieles von seinem Vorgänger geerbt. Doch genug der Vorrede, schauen wir uns den Neuling einmal näher an.

Winziger Recorder mit riesigen Videobildern Der ausschließlich in silber erhältliche Recorder besitzt in etwa die Dimensionen eines Festnetz-Funktelefons. Inklusive Batterien wiegt der Winzling gerade mal knapp 150 Gramm und liegt im Test sehr gut in der Hand. Ein Hingucker sind die beiden Kondensator-Mikrofone, die wirksam vor Stößen geschützt sozusagen hinter Gitter verbannt sind und dem H4n-Recorder entstammen. Sie sind in einer XY-Anordnung mit einem festen Winkel von 120 Grad angeordnet und erlauben somit punktgenau ortbare Aufnahmen. Zweiter Hingucker auf der Vorderseite ist die Kameralinse, die sich, ebenfalls vor Stößen geschützt, hinter Glas befindet. Sehr schön: Der eingebaute Mini-Lautsprecher ist jetzt von der Vorder- auf die Rückseite nach unten rechts gewandert und erlaubt angesichts seiner Leistung somit bessere Abhörmöglichkeiten als zuvor. Die Ausstattung der Rückseite ist identisch zum Vorgänger-Modell.

Den Großteil nimmt das hintergrundbeleuchtete 2,4-Zoll LC-Display ein, das mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln aufwartet. Darunter finden sich drei Taster sowie eine Navigationswippe in dessen Mitte sich der schwarze Record-Button farblich vom Rest der Bedienelemente absetzt. Die von der Rückseite aus gesehene rechte Schmalseite besitzt den leicht versenkten Einschaltknopf sowie den SD-Karten-Slot zur Aufnahme von SD-, respektive SDHC-Karten bis hinauf 32 Gigabyte. Die linke Schmalseite wartet mit einer Netzgeräte-Buchse, dem bereits erwähnten Line-In-Eingang sowie dem kombinierten Kopfhörer-/ Line-Out-Ausgang auf, beide jeweils als Miniklinke ausgelegt. Die schon im Vorgänger integrierte TV-Out-Miniklinken- Buchse hat jetzt Zuwachs in Form einer Mini-HDMI-Buchse erhalten.

Somit lässt sich der Q3 HD ohne Umschweife direkt an einen LCD- oder Plasma-Fernseher zum Betrachten der Aufnahmen anschließen. Das dafür erforderliche Kabel sollte übrigens eine Highspeed-Variante der Kategorie 2 sein. Ein Drei-Positionen-Schiebeschalter zum Einstellen der Mikrofon-Empfindlichkeit rundet das Repertoire schließlich ab. Besonderheit: Über die linke Schmalseite lässt sich das fest ans Gerät befestigte USB-Kabel herausfummeln. Mit knapp zwei Zentimetern Länge ist es eher ein Käbelchen. Eine Zugentlastung ist aus Platzgründen nicht vorhanden. Um das Kabel nicht unnötig zu belasten empfehlen wir daher in jedem Fall den Einsatz einer USB-Verlängerung. Die Unterseite besitzt, wie gehabt, ein Gewinde zum Anschrauben des Q3 HD auf Foto-Stative.

Narrensichere, kinderleichte Bedienung


Die Bedienung des Q3 HD zeigt sich im Test kinderleicht und erschließt sich zum Großteil auch ohne Studium der knapp gehaltenen Bedienungs-Anleitung. Gleichwohl zeigen sich einige Kritikpunkte, die den Spaß beim Aufnehmen doch empfindlich mindern und sich zumeist auf die Bedienelemente konzentrieren. Wer große Finger hat, wird die winzigen Taster zum Aufruf des Menüs und zum Abspielen und Löschen von Audio- oder Videofaunahmen mit Sicherheit verfluchen.

Gleiches gilt auch für die Navigationswippe, die viel zu schmal ausgefallen ist und sehr spitze Finger erfordert, um sie präzise bedienen zu können. Überdies reagiert die Wippe beim Betätigen nur sehr träge. Ganz anders verhält sich hingegen der in die Mitte der Wippe eingelassene Record-Button zum Starten und Stoppen von Aufnahmen. Er ist viel zu leichtgängig und im Test reicht lediglich ein versehentliches leichtes Berühren des Knopfes und schon ist die Aufnahme unabsichtlich beendet oder gestartet. In der Testphase passiert uns dies sehr oft, wenn wir während der Aufnahme den Digitalzoom per Wippe betätigen. Ein schwergängiger Knopf mit deutlich fühlbarem Rastpunkt hätte dem Q3 HD deutlich besser zu Gesicht gestanden.

In diesem Zusammenhang vermissen wir schmerzlich eine Hold-Funktion, die diesen Fall erfolgreich verhindert und die mittlerweile zum Standard-Repertoire jedes Handheld-Audio-Recorders zählt. Zoom sollte sich überlegen, dies in einem Firmware-Update nachzureichen, was den Komfort nachhaltig erhöhen würde. Der Großteil der Funktionen wird virtuell über das LC-Display eingestellt. Dazu drücken wir den Menü-Button, navigieren mit der Wippe zu den einzelnen Einträgen und rufen die gewünschten Untermenüs und Funktionen via Record-Button auf. Das Repertoire an einstellbaren Funktionen ist dabei überschaubar und rasch verinnerlicht.

Schauen wir uns zunächst kurz die Video-Funktionen an: Wie erwähnt, lassen sich jetzt mehrere Bildauflösungen auswählen. Auffällig: Anders als die Hersteller-Homepage, die Bildraten von 30 fps erwähnt, finden sich in unserem Testgerät wählbare Bildfrequenzen von 25 oder 50 fps. Die höchste Auflösung 1080p bietet lediglich 25 fps. Daneben sind noch Auflösungen in 720p (1280 x 720 Pixel) sowie in WVGA wählbar. Letztgenannter Modus bietet eine Auflösung von 848 x 480 Pixel. Sämtliche Auflösungen offerieren also ein Seitenverhältnis von 16:9. Neu ist das Scene-Menü in dem sich drei verschiedene Belichtungs- Modi auswählen lassen: Auto, Concert und Night. In Stellung Auto passt sich die Kamera erwartungsgemäß in einem begrenzten Rahmen den Änderungen der Lichtverhältnisse an.

Concert ist für Situationen gedacht, in der rasche Lichtwechsel stattfinden. Im Test reagiert die Kamera dabei deutlich träger auf rasche Wechsel in der Beleuchtung, was sich für Konzerte optimal eignet. Für diesen Kniff gibt es schon einmal ein Sonderlob. Im Night-Modus reagiert der Q3 HD lichtempfindlicher und fängt Details in schummerigen Atmosphären ein, die in den anderen Modi schon im Dunkel verborgen sind. Allerdings wird dies mit starkem farbigen Rauschen erkauft, was den Bildern zwar durchaus etwas Künstlerisches verleihen kann, meistens aber doch eher negativ als digital verursachtes Artefakt empfunden wird.

Gleiches gilt für den Digitalzoom, der sich per Wippe gefühlvoll einstellen lässt, das Bild jedoch lediglich digital hochskaliert, was erwartungsgemäß mit einer Verschlechterung der Bildqualität einhergeht, aber immerhin. Unabhängig davon ist die Bildqualität in jeder gewählten Bildauflösung dennoch erstaunlich gut. Im Vergleich zu manch einer kompakten Digitalfoto-Kamera oder einem Mobiltelefon wartet der Q3 HD, jenseits von Night-Modus und Digitalzoom, mit deutlich schärferen und klareren Bildern ohne Ruckeln auf. Sicherlich, in Sachen Farbtiefe und in schummerigen Umgebungen zeigen sich alsbald die typischen Artefakte. Doch niemand wird hinsichtlich des Verkaufspreises eine Profi-Qualität erwarten, was auch nicht in der Absicht des Q3 HD liegt.

Videos mit 96-Kilohertz-Audiospur sind möglich

Ebenso wie sein Vorgänger will die HD-Variante Konzert-Besuchern, Musikern und Bands eine unkomplizierte Lösung mit deutlich besserer Audioqualität als die Mitbewerber und jetzt auch verbesserter Videoleistung zum raschen und unkomplizierten Festhalten von Ereignissen offerieren. Über die mitgelieferte Handyshare-Software wird die Absicht des Herstellers deutlich unterstrichen: Die Anwendung offeriert nicht nur Datei- Verwaltungs-Funktionen sowie rudimentäre Video-/Audio-Schnitt-Optionen und Möglichkeiten, Audio-Material mit Effekten wie Hall oder Kompressor zu versehen.

Ein eigenes Unter-Menü offeriert komfortable Möglichkeiten, das gerade bearbeitete Material aus der Anwendung heraus zu Youtube hochzuladen. Doch zurück zum Q3 HD: Das Arsenal an Audio-Einstellmöglichkeiten fällt im Vergleich zu den Video-Optionen deutlich umfangreicher aus. Das Format ist wählbar zwischen PCM und AAC, eine Weiterentwicklung von MP3. Ausgegeben werden dabei Dateien im wav- oder m4a- Format. Wie erwähnt sind Aufnahmen bis maximal 24 Bit und 96 Kilohertz möglich. Im AAC-Modus ist die Samplerate fest auf 48 Kilohertz eingestellt, wobei über das Bit-Untermenü Datenraten zwischen 64 bis 320 kb/s wählbar sind. Die Kamera lässt sich für Aufnahmen deaktivieren, was aus dem Q3 HD einen reinrassigen Audio-Recorder macht.

Der Feature- Reigen wird durch einen auf die Mikrofone schaltbaren Hochpassfilter sowie eine einstellbare Auto-Level-Funktion abgerundet. Dort lässt sich festlegen, wie die Automatik auf eintreffende Pegel reagieren soll. Wahlweise lässt sich das Mikrofon-Gain, ausgehend von einer Pegel-Spitze ausschließlich absenken oder dynamisch verstärken oder dämpfen.

Im Test zeigt sich die Funktion als durchaus brauchbar. Einen Limiter, der heutzutage zum Standard jedes Handheld-Recorders zählt, kann die Funktion jedoch nicht ersetzen, denn Übersteuerungen sind gerade im High-Modus nur allzu leicht passiert. Zoom sollte sich überlegen, diese Funktion per Firmware-Update nachzuliefern. Gleiches gilt auch für die Möglichkeit, per Tastenwippe anstelle der Kopfhörer-Lautstärke das Mikrofon-Gain während einer Aufnahme manuell nachregeln zu können, was wir deutlich praktikabler finden. Denn in Stellung Auto und High fangen die Mikrofone gnadenlos jedes Geräusch ein, auch und ganz besonders die Resonanzgeräusche, wenn wir Einstellungen mit der Hand während der Aufnahme vornehmen.

Der Low-Modus dämpft diese Geräusche zwar merkbar ab, wobei der Hochpassfilter zusätzlich gute Dienste leistet. Insgesamt sind die Pegel-Möglichkeiten dennoch recht eingeschränkt ausgefallen, was schade ist, weil Zoom gerade hinsichtlich der Audio-Features des Q3 HD dadurch Punkte verschenkt. Angesichts des Verkaufspreises erwarten wir zwar nicht, dass die Mikrofone vom Rest des Gerätes entkoppelt sind, zumal dies bei den Mitbewerbern auch nicht der Fall ist. Doch in Umgebungen in denen weder der High- noch der Low-Modus zufriedenstellende Ergebnisse liefern und der Auto-Modus an seine Grenzen stößt, würde ein regulierbares Gain und ein Limiter die Einsatzmöglichkeiten deutlich flexibler gestalten.

Drei Belichtungs-Modi für noch bessere Bilder Im Messlabor von Professional audio zeigt der Q3 HD beim Messen der Line- Ein- und Ausgänge ein etwas zwiespältiges Ergebnis. Geräusch- und Fremdspannungsabstand zeigen sich mit gemessenen 88,3 und 85,2 Dezibel hervorragend. Doch das FFT-Spektrum zeigt starke Ausschläge in den Harmonischen. Überdies liefert die Messung des Klirrfaktors einen starken Anstieg ab drei Kilohertz von guten 0,8 Prozent bis hinauf neun Kilohertz auf etwa neun Prozent, um danach steil auf circa drei Kilohertz abzufallen. Auffällig ist auch der Frequenzgang, der ab etwa vier Kilohertz bis hinauf 20 Kilohertz kontinuierlich um knapp fünf Dezibel fällt. Doch wir können Entwarnung geben.

Im Hörtest warten sämtliche Aufnahmen durch eine sehr gute Auflösung auf. Allerdings ist in Mic- Gain-Stellung High ein deutlich hörbares Rauschen vorhanden. Die Mikrofone bestechen durch einen sehr vordergründigen Klang mit einer markanten Dominanz in den Höhen, der die Signale bisweilen deutlich anschärft und bei Sprachsignalen mitunter unangenehm klingt. Ganz anders verhält es sich bei der Aufnahme externer Signale über den Line-Eingang: Von Höhenbetonung ist nichts mehr zu hören, im Gegenteil. Die Aufnahmen sind zwar akkurat eingefangen, aber sie besitzen eine Betonung im unteren Mittenbereich, die sie nicht in gleichem Maße luftig und transparent wie das eingespeiste Originalsignal erklingen lassen. Damit ist der Q3 HD in Sachen Klang ganz dem H4n aus gleichem Hause verpflichtet.

Fazit
Zoom hat mit dem Q3 HD mächtig nachgelegt und passt die Videoauflösung der Audioqualität an. Der im Vergleich zu den Mitbewerbern exzellente Sound erhält endlich das passende bildliche Gegenstück. Youtube, Myspace und Co. können sich demnächst auf deutlich bessere Videos einstellen. Die Arbeit mit dem Q3 HD macht Spaß, wenngleich sich einige Kritikpunkte zeigen, die jedoch durch ein Firmware- Update durchaus behebbar sein dürften.


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